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Künstliche Intelligenz

KI wird gerade zum Grundskill, im Job wie im Alltag. Wer sie früh nutzt, lernt schneller, arbeitet leichter und erkennt, wann eine Antwort nicht stimmt.

Zu den Fragen

Mehr Tipps aus der Praxis teilen wir laufend auf Instagram und LinkedIn, bald auch im Podcast. Ausführlichere Formate sind in Arbeit.

Warum diese Themen?

Die Auswahl stützt sich auf aktuelle Befragungen von Bitkom und auf Arbeitsmarktdaten von PwC und dem Weltwirtschaftsforum.

39 %

der Fähigkeiten, die heute im Job zählen, werden sich nach Einschätzung von Arbeitgebern weltweit bis 2030 verändern. KI und der Umgang mit Daten wachsen dabei am schnellsten. Wie du anfängst, steht unter Du fängst an.

Weltwirtschaftsforum, 2025

über 20 %

mehr Gehalt bieten Arbeitgeber in Deutschland in vielen Branchen, wenn eine Stelle KI-Kenntnisse verlangt. Gesucht werden vor allem Menschen, die KI in ihrem Fach anwenden, mehr unter Dein Job verändert sich durch KI.

PwC, 2026

48 %

der Erwerbstätigen nutzen KI bei der Arbeit. Eine Schulung dazu bietet nach Angaben der Beschäftigten aber nur eine Minderheit der Unternehmen an. Was du darfst und wie du dich weiterbildest, steht unter Du nutzt KI im Job.

Bitkom, 2026

Fragen nach Lebenslage

Du fängst an

Für den Einstieg brauchst du weder Vorwissen noch ein Abo. Am meisten lernst du, wenn du KI für etwas nutzt, das du ohnehin gerade erledigen musst.

Wofür kann ich KI im Alltag nutzen?

Für fast alles, wofür du sonst schreiben, suchen oder lange nachdenken würdest. Lass dir einen Brief vom Amt in einfachen Worten erklären, eine schwierige Mail entwerfen, eine Reise planen oder dich auf ein wichtiges Gespräch vorbereiten. Je konkreter dein Anlass ist, desto mehr bringt dir die Antwort.

Welches Tool soll ich nehmen?

Für den Alltag reichen die bekannten Chatbots wie ChatGPT, Gemini, Copilot oder Claude. Sie werden laufend weiterentwickelt, und welches gerade vorne liegt, ändert sich ständig. Nimm eines und bleib eine Weile dabei, denn du lernst mehr, wenn du ein Tool gut kennst.

Brauche ich die Bezahlversion?

Für den Anfang nicht. Lohnen kann sie sich, wenn du an die Grenzen der kostenlosen Version stößt, etwa bei der Zahl der Anfragen oder bei großen Dateien, oder wenn du KI täglich im Job nutzt.

Wie frage ich so, dass die Antwort brauchbar wird?

Beschreib deine Aufgabe so, wie du sie einer neuen Kollegin erklären würdest: was du brauchst, wofür und in welcher Form. Passt die Antwort nicht, sag der KI, was dir fehlt, statt neu anzufangen. Gute Ergebnisse entstehen meistens erst im zweiten oder dritten Schritt.

Was gebe ich besser nicht ein?

Passwörter, Kontodaten, Ausweisnummern, Gesundheitsdaten und Daten anderer Menschen. Bei vielen kostenlosen Versionen dürfen deine Eingaben zum Training genutzt werden, solange du das nicht in den Einstellungen abschaltest.

Was du jetzt tun kannst

  1. Nimm eine Aufgabe, die diese Woche ohnehin ansteht, und lass dir von einer KI dabei helfen.
  2. Passt die erste Antwort nicht, sag der KI, was fehlt, und frag nach.
  3. Schau in den Einstellungen nach, ob deine Eingaben zum Training genutzt werden, und schalt das ab.

Du lernst mit KI

Mit KI verstehst du ein neues Thema in Minuten, ob Steuerbescheid, Mietvertrag oder Fachbegriff im Job. Ob das Wissen bleibt, hängt davon ab, wie du sie einsetzt.

Wie lerne ich mit KI ein neues Thema?

Lass dir das Thema zuerst in einfachen Worten erklären und frag nach, bis du es mit eigenen Worten wiedergeben kannst. Bitte die KI dann, dich abzufragen, und lass dir erklären, was du falsch hattest.

Lerne ich wirklich etwas, wenn die KI die Lösung liefert?

Oft nicht. In einer großen Studie schnitten Schülerinnen und Schüler, die mit einem gewöhnlichen KI-Chat geübt hatten, in der Prüfung ohne KI schlechter ab als die Vergleichsgruppe. Wer mit einer KI übte, die nur Hinweise gab, hatte diesen Nachteil nicht. Bitte die KI deshalb um Hinweise und Rückfragen statt um die fertige Lösung.

Kann ich mit KI auch Gespräche üben?

Ja, darin ist sie besonders stark. Lass die KI die Rolle deiner Chefin, einer Kundin oder einer Jury übernehmen und üb dein Gehaltsgespräch, deine Präsentation oder deine Antwort auf schwierige Fragen, so oft du willst. Worauf du bei ihren Rückmeldungen achten solltest, steht unter Auftreten.

Was du jetzt tun kannst

  1. Lass dir ein Thema erklären, das dich gerade beschäftigt, und frag nach, bis du es selbst erklären kannst.
  2. Bitte die KI, dich abzufragen, und lass dir Hinweise statt Lösungen geben.
  3. Üb ein Gespräch, das bald ansteht, im Rollenspiel.

Du prüfst, was die KI sagt

KI-Antworten klingen immer überzeugend, auch wenn sie falsch sind. Mit ein paar Handgriffen erkennst du, worauf du dich verlassen kannst.

Warum erfindet KI Dinge, die nicht stimmen?

Ein Sprachmodell berechnet, welches Wort wahrscheinlich als Nächstes kommt. Ob etwas wahr ist, weiß es nicht, deshalb klingt eine falsche Antwort genauso sicher wie eine richtige. Auch neue Modelle machen solche Fehler, vor allem bei Zahlen, Daten, Personen und Fachfragen.

Kann ich mich auf die Quelle verlassen, die die KI angibt?

Nicht ohne Weiteres. Tests haben immer wieder gezeigt, dass KI-Suchen Quellen falsch zuordnen oder Links erfinden. Öffne die Quelle deshalb selbst und lies nach, ob dort wirklich steht, was die KI behauptet.

Wie sucht eine KI ihre Quellen aus?

Sie fasst zusammen, was sie im Netz gut findet. Oben steht deshalb oft das Sichtbarste und nicht das Fachlichste, manchmal auch Werbung. Bei Recht, Steuern, Geld und Gesundheit lohnt sich der Blick auf die Seiten von Behörden, Verbraucherzentralen und Fachleuten.

Woran erkenne ich, ob eine Antwort aktuell ist?

Frag die KI, auf welchem Stand ihr Wissen ist und ob sie für die Antwort im Netz gesucht hat. Gesetze, Preise und Fristen ändern sich laufend, und ein Modell kennt nur, was bis zu seinem Trainingsstand oder in seiner letzten Suche vorkam.

Was du jetzt tun kannst

  1. Öffne bei jeder wichtigen Antwort die angegebene Quelle und lies die Stelle selbst.
  2. Schau, wer hinter der Quelle steht: eine Behörde, ein Fachmedium, ein Forum oder eine Werbeseite.
  3. Frag nach, auf welchem Stand die Antwort ist, und prüf Zahlen, Daten und Aussagen über Personen besonders genau.

Du nutzt KI im Job

Im Job spart KI vor allem bei Texten, Recherchen, Zusammenfassungen und Auswertungen Zeit. Wichtig ist, welche Tools und welche Daten erlaubt sind.

Darf ich KI einfach bei der Arbeit nutzen?

Das entscheidet deine Arbeitgeberin. Gibt es Regeln, gelten sie. Gibt es keine, frag nach, bevor du Firmendaten eingibst, und schlag vor, gemeinsam welche aufzustellen.

Was ist Schatten-KI, und ist das ein Problem?

Schatten-KI heißt, dass du Tools nutzt, die dein Arbeitgeber nicht bereitgestellt hat, zum Beispiel dein privates Konto. Das betrifft fast jede dritte KI-Nutzerin im Job (Institut der deutschen Wirtschaft, 2026). Zum Problem wird es, wenn Kundendaten, Personaldaten oder Geschäftsgeheimnisse in ein Tool geraten, das niemand im Unternehmen geprüft hat.

Welche Daten gehören nicht in ein KI-Tool?

Namen, Kontaktdaten und Gesundheitsdaten anderer Menschen, vertrauliche Firmeninformationen und alles, was unter eine Schweigepflicht fällt. Ohne Vertrag mit dem Anbieter über die Datenverarbeitung darf dein Unternehmen personenbezogene Daten in der Regel nicht in ein solches Tool geben.

Muss mein Arbeitgeber mich schulen?

Unternehmen, die KI einsetzen, müssen nach der europäischen KI-Verordnung Maßnahmen ergreifen, die die KI-Kompetenz ihrer Beschäftigten fördern. Seit Ende Juli 2026 ist dabei kein bestimmtes Niveau für jede Person mehr vorgeschrieben. Eine Schulung anzusprechen lohnt sich trotzdem, denn viele Unternehmen bieten noch keine an.

Was du jetzt tun kannst

  1. Frag deine Führungskraft oder die IT, ob es Regeln und freigegebene Tools gibt.
  2. Gib keine Kunden- oder Personaldaten und keine vertraulichen Informationen in private KI-Konten ein.
  3. Sprich eine Schulung zu KI an.

Dein Job verändert sich durch KI

Bei den meisten verändert KI einzelne Aufgaben und nicht den ganzen Beruf. Wer früh mitmacht, bestimmt mit, welche das sind.

Wird KI meinen Job ersetzen?

Als Ganzes meistens nicht. Was sich auf dem Arbeitsmarkt zeigt, ist vor allem eine Verschiebung der Aufgaben: Routine wird schneller erledigt, Urteil, Beziehungen und Verantwortung werden wichtiger.

Lohnt es sich für mich, mit KI umgehen zu lernen?

Ja. In vielen Branchen zahlen Arbeitgeber in Deutschland deutlich mehr, wenn eine Stelle KI-Kenntnisse verlangt. Gesucht werden dabei vor allem Menschen, die KI in ihrem Fach anwenden: 2025 kamen in Stellenanzeigen auf eine Stelle für KI-Entwicklung rund sieben, in denen KI angewendet wird (PwC, 2026).

Was heißt das für mich konkret?

Schau dir an, welche deiner Aufgaben Routine sind und welche Urteil, Beziehungen oder Verantwortung brauchen. Bei der Routine nimmt dir KI Arbeit ab, beim Rest hilft sie dir, schneller und besser vorbereitet zu sein. KI schafft auch neue Aufgaben, denn jemand muss sie planen, anleiten und kontrollieren.

Was du jetzt tun kannst

  1. Schreib deine Aufgaben auf und markier, welche Routine sind und welche Urteil oder Beziehungen brauchen.
  2. Probier bei einer Routineaufgabe aus, wie viel KI dir abnimmt.
  3. Frag deinen Arbeitgeber nach einer Weiterbildung zu KI.

Du setzt KI im eigenen Unternehmen ein

Setzt du KI im eigenen Unternehmen ein, kommen Pflichten bei Kennzeichnung, Rechten und Datenschutz dazu.

Muss ich KI-Inhalte kennzeichnen?

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten der europäischen KI-Verordnung, sie wurden nicht verschoben. Veröffentlichst du echt wirkende Bilder, Videos oder Tonaufnahmen von realen Personen oder Orten, musst du offenlegen, dass sie künstlich erzeugt sind. Setzt du einen Chatbot ein, müssen die Menschen erfahren, dass sie mit einer KI sprechen.

Gehören mir Texte und Bilder, die ich mit KI erstellt habe?

Nicht automatisch. Das Amtsgericht München hat im Februar 2026 entschieden, dass ein rein mit KI erzeugtes Logo nicht urheberrechtlich geschützt ist, auch nicht bei sehr genauen Vorgaben. Dein eigener kreativer Anteil muss klar überwiegen, sonst darf jede andere das Logo auch verwenden.

Was muss ich beim Datenschutz beachten?

Gibst du Daten von Kundinnen oder Mitarbeitenden in ein KI-Tool, brauchst du in der Regel einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit dem Anbieter. Außerdem gehört das Tool in deine Datenschutzerklärung.

Was du jetzt tun kannst

  1. Prüf, wo du KI-Bilder, KI-Videos oder Chatbots einsetzt, und kennzeichne sie.
  2. Schließ mit jedem KI-Anbieter, der Personendaten verarbeitet, einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
  3. Verlass dich für Logo und Markenauftritt nicht allein auf KI, wenn du die Rechte daran brauchst.

Du willst dich vor Deepfakes und Betrug schützen

Deepfakes treffen vor allem Frauen. Rechtlich ist gerade viel in Bewegung.

Was sind Deepfakes?

Deepfakes sind mit KI erzeugte oder veränderte Bilder, Videos oder Stimmen, die echt wirken. Den größten Teil machen sexualisierte Fälschungen aus, und fast immer zeigen sie Frauen.

Ist ein sexualisierter Deepfake von mir strafbar?

Schon heute können dein Persönlichkeitsrecht und das Recht am eigenen Bild greifen. Eine klare Strafnorm fehlt aber noch. Das Bundeskabinett hat am 7. Oktober 2026 ein Gesetz gegen digitale Gewalt beschlossen, danach soll schon das Herstellen sexualisierter Deepfakes strafbar sein. Jetzt beraten Bundesrat und Bundestag, in Kraft ist es noch nicht.

Wie funktioniert Betrug mit einer geklonten Stimme?

Betrüger ahmen mit KI die Stimme von Angehörigen nach und täuschen am Telefon einen Notfall vor. Dafür reichen wenige Aufnahmen, etwa aus Social Media. Am Klang erkennst du die Fälschung kaum.

Wer hilft mir, wenn es mich trifft?

HateAid berät Betroffene digitaler Gewalt und übernimmt unter Umständen Prozesskosten. Sichere Beweise mit Datum und Link, bevor Inhalte gelöscht werden, und erstatte Anzeige.

Was du jetzt tun kannst

  1. Vereinbar mit deiner Familie ein Codewort für Notfallanrufe.
  2. Leg bei verdächtigen Anrufen auf und ruf unter der Nummer zurück, die du kennst.
  3. Sichere im Ernstfall Screenshots mit Datum und Link, erstatte Anzeige und melde dich bei HateAid.

Das sind Hinweise zur Orientierung, keine Rechtsberatung. Rechtliche Angaben gelten für Deutschland und die EU, Stand Oktober 2026. Wir arbeiten daran, das Wissen länderübergreifend aufzusetzen.

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Warum KI auf jeder Wissensseite vorkommt

KI macht Wissen leichter zugänglich, beim Steuerbescheid genauso wie beim Ehevertrag oder bei der Gehaltsverhandlung. Deshalb findest du auf jeder Wissensseite von She Owns einen Abschnitt dazu, wobei dir KI bei genau diesem Thema hilft und wo sie nachweislich danebenliegt.

Unser Ansatz dahinter: Wissen, das Expertinnen kuratiert und geprüft haben, lernst du mit KI schneller. Und wer einmal geübt hat, Antworten zu prüfen, nutzt KI in allen anderen Bereichen sicherer.

Das Wissen

Worum es geht

KI schreibt Texte, fasst Verträge zusammen, rechnet Szenarien durch und recherchiert in Minuten, wofür früher Tage nötig waren. Das verändert, welche Fähigkeiten im Job zählen und wie schnell sich ein Unternehmen aufbauen lässt.

Was du wissen solltest

  • Für den Einstieg reichen die kostenlosen Versionen der großen Anbieter.
  • KI kann Fakten erfinden, die überzeugend klingen. Prüf Zahlen, Quellen und rechtliche Aussagen immer nach.
  • Je genauer du beschreibst, was du brauchst, für wen und in welchem Ton, desto besser wird das Ergebnis.

Womit du anfängst

  1. Trag dir einen festen Termin ein. Eine Stunde reicht.
  2. Nimm eine Aufgabe, die dich nervt: eine Mail, eine Zusammenfassung, eine Recherche. Lass die KI den ersten Entwurf machen.
  3. Frag nach, korrigiere sie, lass dir erklären, warum sie so antwortet.
  4. Gib nichts ein, was du nicht auch öffentlich sagen würdest: keine Kundendaten, keine Passwörter, keine Gesundheitsdaten.

Das sind Hinweise zur Orientierung, keine Rechtsberatung. Rechtliche Angaben gelten für Deutschland und die EU, Stand Oktober 2026. Wir arbeiten daran, das Wissen länderübergreifend aufzusetzen.

Aus meinem Leben

Ich muss meinen inneren Schweinehund bis heute immer wieder überwinden. Alle paar Wochen nehme ich mir ein bis zwei Stunden nur für KI. Und jedes Mal gehe ich mit neuen Erkenntnissen raus, die mir helfen, meinen Unternehmensaufbau viel, viel schneller zu skalieren.

Mein Trick: Ich frage die KI selbst, was es Neues gibt. Sie hält mich über sich selbst auf dem Laufenden.

Am She Owns Day

Am She Owns Day live auf der Bühne.

30. Oktober 2027, Infinity München. Dort erfährst du auch, wie es mit unserer Wissensplattform weitergeht.

Neues Wissen direkt in dein Postfach.

Wir schicken dir neues Wissen aus den sechs Säulen, neue Podcast-Folgen und Geschichten von Frauen. Dazu kommt alles Neue zum She Owns Day 2027.

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